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Das Baudenkmal Kump ist eine Gebäudegruppe unmittelbar am Marktplatz. Es besteht aus einem älteren Fachwerkkernbau, der im 19. und 20. Jahrhundert erweitert wurde. Zum Markt hin bestimmend ist ein dreigeschossiger Fachwerkturm mit rundbogiger Eingangstür und schmucker Schieferhaube.
Im Jahre 2002 konnte die Stadt Hallenberg das vom Verfall bedrohte Gebäude erwerben. Mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen, des europäischen Förderprogramms Leader+, der NRW-Stiftung und mit hohem ehrenamtlichen Engagement vieler Bürger und Vereine wurde der Umbau zu einem Informations- und Kommunikationszentrum durchgeführt.
Im "Kump" sind die Touristikinformation, das Haus des Gastes, das historische Archiv der Stadt und das Infozentrum untergebracht. Dort findet man Informationen zu den Themen Geschichte, Brauchtum, Wirtschaft und Tourismus von Stadt und Region. Informationen über das Vogelschutzgebiet Medebacher Bucht und die ausgewiesenen FFH-Gebiete, ein Kräutergarten und mehrere Veranstaltungsräume runden das Angebot für Bürger und Gäste ab.
Regelmäßig finden im Kump Ausstellungen und Veranstaltungen statt.
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Ausblick auf 2012: Veranstaltungen im Kump |
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Montag, den 30. Januar 2012 um 00:00 Uhr |
Auch im Jahr 2012 werden wieder hochkarätige Veranstaltungen im Kump stattfinden.
Los geht es am 25. März mit der Eröffnung der Ausstellung Korbacher Künstler. Diese Ausstellung läuft bis zum 20. April.
Der gebürtige Hallenberger Elmar Welge war bereits mit der Eröffnungsausstellung "BED-IN for PEACE" im Jahr 2006 im Kump zu Gast. 2012 stellt er erneut aus: Vom 15. Juli bis zum 10. August.
Vom 7. September bis zum 12. Oktober wird Simone Rethel ihre Werke ausstellen. Wer ein bisschen die Kunstgeschichte kennt, kennt auch den Namen Alfred Rethel (1816-1859). Alfred Rethel war bereits mit 13 Jahren Schüler an der Düsseldorfer Kunstakademie. Theodor Heuss hielt ihn für einen der größten Maler des 19. Jahrhunderts. Aus dieser Familie stammt Simone Rethel. Die Mutter Brigitte Wex (1913-2000) war Fotografin, ihr Vater Alfred Rethel (1922-2003) war Designer und Maler. Die Eltern haben ihre Tochter gefördert, unterstüzt und bestärkt, ihre künstlerischen Talente weiterzuentwickeln. Schon als Kind war es für Simone Rethel selbstverständlich, zu Vernissagen, Kunsthändlern oder zu privaten Besuchen bei expressionistischen Malern mitgenommen zu werden.
"Man solle verbrennen sie zu Tode" lautet der Titel der Ausstellung über das sensible Thema der Hexenverfolgungen und Hexenverbrennungen im Mittelalter und der frühen Neuzeit. Diese Ausstellung läuft vom 26. Oktober bis zum 30. November.
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