Am Sonntag, 04.09.2016 konnte im Infozentrum Kump die nächste Ausstellung eröffnet werden. 20 Künstlerinnen und Künstler der traditionellen Hagener Künstlervereinigung HAGENRING stellen in der Ausstellung „HAGENRING Impulse“ erstmals ihre Arbeiten in Hallenberg aus. Über 60 Kunstwerke sind im Kump zu sehen. Die Ausstellung ist ein Querschnitt der vielfältigen Ausdrucksformen in der Kunst: Von zarten Aquarellen, gerissenen Papierobjekten, farbenfrohen Ölbildern, brillanten Zeichnungen bis hin zu reizvollen Metall-Collagen und verfremdeten Fotografien. Ergänzt wird die Gruppenausstellung durch filigrane Objektinstallationen sowie durch eindrucksvolle Skulpturen aus Naturstein, Holz, Metall und pigmentierter Zellulose. Präsentiert wird ein abwechslungsreiches Spektrum kreativen Schaffens der Künstlerinnen und Künstler aus Hagen, dem Sauerland und dem übrigen Nordrhein-Westfalen. Der Kontakt ist über Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge mit dem in Hallenberg geborenen Vorsitzenden des Hagener Künstlerbundes, Karl-Josef Steden, zustande gekommen. Der HAGENRING zählt zu den ältesten Künstlerbünden in Nordrhein-Westfalen.

Mit so einem Empfang hatte der beliebte Ostfriese scheinbar nicht gerechnet. Insgesamt etwa 500 begeisterte Besucher empfingen Otto Waalkes am Marktplatz sowie im Infozentrum Kump. Während der offiziellen Eröffnung der Ausstellung platzte der Kump nahezu aus allen Nähten. Fast 200 angemeldete Gäste konnten im Kump einen sichtlich gut gelaunten Ostfriesen erleben, der aktuell bereits zum fünften Mals dem Faultier Sid im neuen Kinofilm „Ice Age - Kollision voraus!“ seine deutsche Stimme verlieh. Von Hallenberg habe er nicht so viel gewusst, nur die grobe Richtung in die es geht. Ein solcher Empfang sei für ihn aber sehr überraschend und erfreulich gewesen. Nach Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Hallenberg konnten dann auch alle weiteren vor dem Kump wartenden Gäste sich die Ausstellung anschauen, aber vor allem auch Otto aus nächster Nähe erleben.

Leni Riefenstahl zählt zu den umstrittensten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: von vielen verehrt als geniale Regisseurin, die mit ihren innovativen Ideen Meilensteine des Dokumentarfilms setzte, von anderen verachtet als „die interessanteste, begabteste und wirkungsvollste Nazikünstlerin“ (Susan Sontag). Gerade diese Ambivalenz ist es wohl, die den Reiz und die Faszination der im Jahr 2003 verstorbenen Schauspielerin, Regisseurin und Fotografin ausmachen, die bis zuletzt gegenüber ihrer Rolle in der NS-Zeit uneinsichtig blieb. Im Infozentrum Kump sind Fotografien, Dokumente, Briefe, Plakate und Filme ausgestellt, die den „Mythos Riefenstahl“ widerlegen und die enge Beziehung der Filmregisseurin zum „Dritten Reich“ und seinen Machthabern beschreiben.

Musikalisch begleitet von Matthias Dicke liest die Hallenbergerin Kerstin Rachfahl aus ihrem neuen Roman „Im Netz der NSA".

Irmtraud Schniedenharn, Malerin und Zeichnerin von der Ausbildung her, gestaltet seit vielen Jahren in unterschiedlichen Maltechniken auf Papier, Karton und Leinwand ihre Arbeiten. Acryl, Öl, Wellpappe und Sand sind die Mittel ihrer Kompositionen. Es sind oft Werke künstlerischer Wortfindung die entstehen. Ihre Themen liegen im Bereich von Vergangenem, von Zeit und Geschichten, die sie in verklausulierten Darstellungen deutet. Die Schauspielerin Suzanne von Borsody führte in die Ausstellung und das Werk von Irmtraud Schniedenharn ein.

Rallye durch das Land der 1000 Berge. Die Oldtimer-Rallye 1. Sauerland-Klassik macht Station auf dem Hallenberger Marktplatz. Auch viele prominente Teilnehmer sind bei der Tour und dem Stopp in Hallenberg dabei, darunter die Rallye-Legenden Walter Röhrl und Christian Geistdörfer, der langjährige Autostadt-Geschäftsführer Otto F. und die Schauspielerin Katharina Schubert, Kabarettist Urban Priol, Schauspieler Davod Kross, sowie der siebenfache Deutsche Rallyemeister Matthias Kahle.