Die Eröffnung der Ausstellung „Von Entenhausen nach Hallenberg“ am 13. Juli bescherte dem Infozentrum Kump in Hallenberg wieder einmal ein volles Haus. Eröffnet wurde die Ausstellung durch den bekannten deutschen Disney-Zeichner Ulrich Schröder, der als der legitime Nachfolger des bedeutenden Disney-Zeichners Carl Barks gilt und heute Geschichten und vor allem Cover rund um Maus und Ente zeichnet. Die Sonderausstellung zeigt Raritäten aus der Sammlung von Ina Brockmann und Peter Reichelt: wertvolle Originale, Bleistift – und Tuschzeichnungen, Tagesstrips und Sonntagsseiten, Aquarelle und Lithografien. So wird die Entwicklung des Entenkosmos abgebildet und historische Disneydokumente geben einen ergänzenden Einblick in die Produktionsbedingungen. Die Ausstellung im Kump in Hallenberg läuft noch bis Sonntag, 20. August. Der Eintritt ist frei!

Die beiden Newcomer Künstlerinnen aus Bielefeld, Barbara und Lorena Steinmann malen Starportraits auf Leinwand. Mittels kräftiger Farbkontraste und einer klaren Pinselführung erschaffen sie hochwertige, lebendige und spontane Kunstwerke. Beide verfügen über ein ausgeprägtes Farbgefühl und lieben das spontane Zusammenspiel von Materialien, Farben und Inhalten. Sie kombinieren gestalterische Elemente wie Ölfarben, Acrylfarben, Collagen, Spachtelmassen, Craquelé, Metallic Farben und Lacken miteinander. In ihren Bildern begegnen dem Betrachter verschiedene Legenden aus der Musik- und Filmgeschichte: von David Bowie, Steve McQueen und Prince bis hin zu Amy Winehouse oder Rihanna. Die Ausstellung ist bis zum 29. April 2017 wie folgt geöffnet: vormittags: Montag bis Samstag von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr nachmittags: Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag zusätzlich von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Am Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag und am Weißen Sonntag (23. April) ist die Ausstellung geschlossen. Der Eintritt ist frei!

Am Sonntag, 04.09.2016 konnte im Infozentrum Kump die nächste Ausstellung eröffnet werden. 20 Künstlerinnen und Künstler der traditionellen Hagener Künstlervereinigung HAGENRING stellen in der Ausstellung „HAGENRING Impulse“ erstmals ihre Arbeiten in Hallenberg aus. Über 60 Kunstwerke sind im Kump zu sehen. Die Ausstellung ist ein Querschnitt der vielfältigen Ausdrucksformen in der Kunst: Von zarten Aquarellen, gerissenen Papierobjekten, farbenfrohen Ölbildern, brillanten Zeichnungen bis hin zu reizvollen Metall-Collagen und verfremdeten Fotografien. Ergänzt wird die Gruppenausstellung durch filigrane Objektinstallationen sowie durch eindrucksvolle Skulpturen aus Naturstein, Holz, Metall und pigmentierter Zellulose. Präsentiert wird ein abwechslungsreiches Spektrum kreativen Schaffens der Künstlerinnen und Künstler aus Hagen, dem Sauerland und dem übrigen Nordrhein-Westfalen. Der Kontakt ist über Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge mit dem in Hallenberg geborenen Vorsitzenden des Hagener Künstlerbundes, Karl-Josef Steden, zustande gekommen. Der HAGENRING zählt zu den ältesten Künstlerbünden in Nordrhein-Westfalen.

Mit so einem Empfang hatte der beliebte Ostfriese scheinbar nicht gerechnet. Insgesamt etwa 500 begeisterte Besucher empfingen Otto Waalkes am Marktplatz sowie im Infozentrum Kump. Während der offiziellen Eröffnung der Ausstellung platzte der Kump nahezu aus allen Nähten. Fast 200 angemeldete Gäste konnten im Kump einen sichtlich gut gelaunten Ostfriesen erleben, der aktuell bereits zum fünften Mals dem Faultier Sid im neuen Kinofilm „Ice Age - Kollision voraus!“ seine deutsche Stimme verlieh. Von Hallenberg habe er nicht so viel gewusst, nur die grobe Richtung in die es geht. Ein solcher Empfang sei für ihn aber sehr überraschend und erfreulich gewesen. Nach Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Hallenberg konnten dann auch alle weiteren vor dem Kump wartenden Gäste sich die Ausstellung anschauen, aber vor allem auch Otto aus nächster Nähe erleben.

Leni Riefenstahl zählt zu den umstrittensten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: von vielen verehrt als geniale Regisseurin, die mit ihren innovativen Ideen Meilensteine des Dokumentarfilms setzte, von anderen verachtet als „die interessanteste, begabteste und wirkungsvollste Nazikünstlerin“ (Susan Sontag). Gerade diese Ambivalenz ist es wohl, die den Reiz und die Faszination der im Jahr 2003 verstorbenen Schauspielerin, Regisseurin und Fotografin ausmachen, die bis zuletzt gegenüber ihrer Rolle in der NS-Zeit uneinsichtig blieb. Im Infozentrum Kump sind Fotografien, Dokumente, Briefe, Plakate und Filme ausgestellt, die den „Mythos Riefenstahl“ widerlegen und die enge Beziehung der Filmregisseurin zum „Dritten Reich“ und seinen Machthabern beschreiben.

Musikalisch begleitet von Matthias Dicke liest die Hallenbergerin Kerstin Rachfahl aus ihrem neuen Roman „Im Netz der NSA".